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Rundbrief Nr. 7/2017 – September 2017
 Ihre Stimme zählt - Gehen Sie zur Bundestagswahl am  24. September! 
 
Falls Sie auch zu den vielen Menschen gehören sollten, die noch nicht wissen, wen Sie wählen wollen: 
Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung . Mittlerweile hat er sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert: Insgesamt wurde er über 50 Millionen Mal genutzt. 
„BAGSO - Wahlprüfsteine 2017 
 
Die BAGSO hat im April 2017 ihre Wahlprüfsteine veröffentlicht und insgesamt 34 Fragen zu den Themenkomplexen Seniorenpolitik, Alterssicherung, Freiwilliges Engagement und Partizipation, Gesundheit und Pflege, Wohnen, Wohnumfeld und Mobilität sowie  Verbraucherschutz an die vier im Bundestag vertretenden Parteien (CDU/CSU, SPD, Die Linke, Die Grünen) sowie an die FDP und die AfD gesendet. Die Antworten – die AfD hat nicht reagiert – wurden in einem 56 - seitigen Dokument zusammengefasst. Außerdem wurden zu  17 ausgewählten Fragen die wesentlichen Aussagen der Parteien in einer Synopse zusammengestellt.“ Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite:  http://www.bagso.de/publikationen/sonstiges/wahlpruefsteine-2017.html
Populismus: Wie anfällig sind die Deutschen?
Ein Gespenst geht um, nicht nur in Europa: das Gespenst des Populismus. Brexit, Trump, Orbán, AfD – noch nie schlug der Begriff solche Wellen wie in diesen Tagen. Meist abwertend benutzt und oft Anlass für politischen Streit. Ist der Populist ein Politiker, der Unzufriedenheit, Ängste und Konflikte schürt, um fette Wähler-Beute zu machen? Oder jemand, der einfach nur Stimmungen in der Bevölkerung einfängt? Könnte es sein, dass immer nur die Anderen populistisch sind? Pünktlich zur Bundestagswahl am 24. September präsentiert die Bertelsmann Stiftung eine Studie zum Thema. 
Populismus in acht Thesen
Darin geht es nicht um Politiker und Parteien, sondern um die Bürger. Die Publikation untersucht, wie populistisch die Wahlberechtigten hierzulande eingestellt sind und welche Auswirkungen das auf die anstehende Wahl hat. Drei repräsentative Umfragen zwischen 2015 und 2017 mit jeweils mehr als 1.600 Wahlberechtigten liefern die empirische Basis. Als populistisch gilt in der Studie, wer sich zu acht im Fragebogen vorgegebenen Thesen bekennt. Eine Kostprobe: „Die Bürger sind sich oft einig, aber die Politiker verfolgen ganz andere Ziele“; „Wichtige Fragen sollten nicht von Parlamenten, sondern in Volksabstimmungen entschieden werden“; „Die Parteien wollen nur die Stimmen der Wähler, ihre Ansichten interessieren sie nicht“. 
Populismus in wissenschaftlicher Sicht
Den Thesen ist gemein, dass sie für Volkssouveränität werben, sich gegen das Establishment richten und eine anti-pluralistische Stoßrichtung haben. Damit folgt der Populismus, wie die Autoren ihn definieren, folgenden Ideen:  
• Die Gesellschaft steht sich in zwei Gruppen gegenüber: das „reine Volk" gegen die „korrupte Elite". Politik soll Ausdruck des direkten, wahren „Volkswillens“ sein. • Adressaten populistischer Kritik sind die politischen Eliten, das Establishment. Dazu gehören Parteien, Politiker, Manager und Journalisten. • Volk und Elite haben jeweils homogene Meinungen und Interessen. Meinungsvielfalt und Pluralität hat in dieser Gegenüberstellung keinen Platz.  
 
Populistisch, nicht radikal
Populistische Einstellungen sind der Studie zufolge in Deutschland weit verbreitet, sie artikulieren sich aber nicht als radikale Systemkritik. Knapp 30 Prozent der Wahlberechtigten (29,2 %) äußern eine populistische Einstellung, doch jeweils mehr als ein Drittel lehnt solche Positionen ab (36,9 %) oder stimmt ihnen nur teilweise zu (33,9 %). Eindeutig ist der Zusammenhang von Populismus und Bildung: Je niedriger Bildungsstand und Einkommen, desto größer der Anteil populistisch urteilender Wahlbürger. Personen mit maximal Hauptschulabschluss und einem Einkommen von weniger als 1.500 Euro pro Monat zeigen die höchsten Zustimmungswerte zu populistischen Aussagen. 
Für Volkssouveränität, gegen das Establishment
Der Populismus entzieht sich dem klassischen Rechts-Links-Schema. Mehr als ein Drittel der populistisch eingestellten Wähler (11,2 %) ordnet sich selbst in der politischen Mitte ein. „Anteilig sind Menschen mit rechten politischen Einstellungen jedoch häufiger populistisch eingestellt als Menschen aus dem linken Teil des Spektrums oder aus der politischen Mitte“, schreiben die Studienautoren. 
Enttäuschte Demokraten
Der Populismus in Deutschland äußert sich vergleichsweise moderat. Die Befragten bekennen sich mehrheitlich zu Demokratie (85 %) und EU (69 %), kritisieren jedoch, dass die Demokratie nicht richtig funktioniere (52 %) und die EU-Integration zu weit gegangen sei (79 %). „Die meisten Populisten in Deutschland sind keine Feinde der Demokratie, sondern enttäuschte Demokraten.“ 
Aus dieser Erkenntnis schlussfolgert die Studie: Eine Zuspitzung populistischer Positionen finde keine Zustimmung beim Wähler, Slogans wie der Ruf nach „Entmachtung der Eliten“ wirke sich sogar nachteilig auf die Chancen der Kandidaten aus. Anders verhalte es sich bei den Positionen „mehr Europa“, „mehr Umverteilung“ und „weniger Flüchtlinge“. Damit könne man beim Wähler am besten landen. Kaum hingegen mit Themen wie Umweltschutz, Wirtschaftspolitik und Globalisierung. 
Wo nur die AfD richtig punkten kann
Die Flüchtlingspolitik ist gemäß der Befragung auch in diesem Jahr wahlentscheidend, ergibt aber ein differenziertes Mobilisierungspotenzial. Die Wähler von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen
und Linken sprechen sich zwar gegen die Aufnahme „sehr vieler Flüchtlinge“ aus, eine Wahlaussage nach weiterer Beschränkung der derzeit moderaten Aufnahme oder nach der Abschiebung von Flüchtlingen beschert diesen Parteien aber keinen zusätzlichen Zuspruch. „Die Übernahme rechtspopulistischer Abschiebeforderungen würde also die eigene Wählerschaft der CDU/CSU ebenso wenig binden wie die der SPD“, stellt die Studie fest. Ganz anders sieht es für die AfD aus. Mit ihrer restriktiven Flüchtlingsprogrammatik kann sie als einzige Partei ihre Wählerschaft gezielt mobilisieren. 
Was wählen Populisten?
Bei der CDU/CSU haben die nicht populistischen Wähler einen Anteil von bis zu 60 Prozent. Weniger als 20 Prozent der Populisten würden die Union wählen. Bei der SPD sind beide Lager annähernd gleich stark. Die AfD sei hingegen eine eindeutig rechtspopulistische Partei, urteilen die Autoren. 60 Prozent ihrer Wähler stammten aus dem extrem rechtspopulistischen Segment. „Das ist ihr Alleinstellungsmerkmal und das entspricht ihrem Programm und ihren Kandidaten.“ 
Fazit: Sind die Deutschen wirklich so?
Alles halb so wild bei den grundvernünftigen Deutschen? Eine kritische Diskussion der Studie sollte zum einen die acht Thesen aufs Korn nehmen: Ist das Plädoyer etwa für Volksabstimmungen oder die Feststellung von Bürgerferne der Politik wirklich schon ein markanter Populismusindikator oder nicht eher ein Impuls für mehr Partizipation? 
Einen weiteren Kritikpunkt äußert Parteienforscher Prof. Oliver Treib von der Universität Münster. Er hält das Fazit der Studie für zu optimistisch, wie er in der Rhein-Neckar-Zeitung begründet: „Die Studie unterschätzt nach meiner Einschätzung das Potenzial der Menschen mit populistischen Ansichten. Ich denke, dass es mehr als ein Drittel sind, wie in der Studie angegeben. Wir kommen aber leider an bestimmte Gruppen nicht heran.“ Genau hier lauern denn auch methodische Fallstricke der Studie: Menschen mit kaum salonfähigen Meinungen nehmen an solchen Studien meist nicht teil. 
Robert Vehrkamp / Christopher Wratil, Die Stunde der Populisten? Populistische Einstellungen bei Wählern und Nichtwählern vor der Bundestagswahl 2017, Bertelsmann Stiftung, Juni 2017, 79 Seiten. 
Aus BFS Publikationen
 
„Rentner als Pflegehelfer“
 
Ruheständler sind als Ehrenamtler in der Betreuung von Senioren unverzichtbar
In Deutschland gibt es immer mehr rüstige Rentner, die sich ehrenamtlich engagieren – auch in der Pflege von Senioren. Die Evangelische Heimstiftung hat sich deswegen entschieden,  in ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu investieren. (...)
Das Seniorenzentrum ‚Offene Tür Duerenstraße‘ in Bonn - Bad Godesberg macht seinem Namen alle Ehre. Täglich gehen hier Dutzende ältere Menschen aus und ein, kommen etwa zum Rehasport, zum Spielenachmittag oder zur Sozialberatung. Manche suchen auch nur ein Schwätzchen. Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen servieren dann Kaffee und Kuchen. ‚Ohne die 40 Ehrenamtlichen könnte unser Haus gar nicht existieren‘, sagt Hergard Nowak, Vorstandsmitglied des Trägervereins ‚Offene Tür Duerenstraße‘. Sie sind täglich als Ansprechpartner vor Ort, organisieren Veranstaltungen, machen aber auch Hausbesuche bei Pflegebedürftigen.Die allermeisten unserer Ehrenamtlichen sind im Rentenalter‘, sagt Nowak, die selbst auch schon seit sechs Jahren im Ruhestand ist.
 
Bereitschaft, sich für Senioren zu engagieren, steigt mit dem Alter Damit ist die Einrichtung kein Einzelfall. Die Evangelische Heimstiftung in Baden-Württemberg zum Beispiel verzeichnet bei den etwa 2.700 aktiven Ehrenamtlichen in ihren rund 140 Senioren-Einrichtungen ein Durchschnittsalter von erstaunlichen 70 Jahren. Tatsächlich wird die ehrenamtliche Hilfe für pflegebedürftige Senioren in Deutschland zu  einem großen Teil von Menschen geleistet, die selbst auch nicht mehr jung sind. Eine Studie des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der DAK zeigt: Die Bereitschaft, sich in der Pflege von Senioren zu engagieren, steigt mit zunehmendem Alter.
 
Hohe Einsatzbereitschaft von Rentnerinnen und Rentern
 
Demnach sind von den 18-bis 29jährigen Ehrenamtlern in Deutschland nur drei Prozent in der Seniorenarbeit engagiert, während es bei den über 60jährigen elf Prozent sind. Auch die Bereitschaft, ehrenamtlich in der Altenbetreuung zu arbeiten ist bei Menschen im Rentenalter  mit 25 Prozent am höchsten. Angesichts des Personalmangels in der Pflege ist das Interesse groß, diese hohe Einsatzbereitschaft rüstiger Rentner besser zu nutzen. So
regte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), an, Rentner zu schulen und als Baustein in der  Versorgung Pflegebedürftiger zu etablieren. ‚Um dieses Engagement zumindest ein Stück weit auch finanziell anzuerkennen, sollten Ehrenamtler dafür auch eine Aufwandsentschädigung erhalten‘, schlägt Laumann vor. ‚Da liegt noch ein großes Potenzial‘ Die Bereitschaft zum Engagement in Pflegeeinrichtungen sei in der Tat noch lange nicht ausgeschöpft, urteilt Jürgen Schumacher vom Sozialforschungsinstitut INBAS, Autor einer Ehrenamts-Studie für das Bundesfamilienministerium. Bislang verfügten nur rund die Hälfte  der stationären Pflegeeinrichtungen über ehrenamtliche Mitarbeiter. ‚Da liegt noch ein großes Potenzial.‘ Allerdings sei eine Bezahlung in Form von Aufwandsentschädigungen nicht der richtige Anreiz, sagt Reinhard Lenz, Professor für Gesundheits -und Pflegemanagement an der Evangelischen Hochschule Rheinland -Westfalen-Lippe. Entscheidend sei vielmehr, die Einbindung von Ehrenamtlern gut zu organisieren. ‚Das kriegt man nur mit einem guten  Freiwilligenmanagement hin.‘ Die Einbindung von Ehrenamtlern sei für die Einrichtung zunächst einmal mit Aufwand verbunden. Das halte viele Seniorenheime davon ab, um Ehrenamtler zu werben.
 
In die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer investieren
 
Die Evangelische Heimstiftung gehört zu den Trägern, die sich dafür entschieden haben, in die Betreuung der Ehrenamtler zu investieren. Seit fünf Jahren koordiniert eine Freiwilligenmanagerin von Stuttgart aus die Ehrenamtsarbeit. In den Einrichtungen vor Ort übernähmen jeweils ein hauptamtlicher und ein ehrenamtlicher Koordinator die Organisation  der Engagierten, sagt Freiwilligenmanagerin Ute Catrin Bührer. Es gebe eine starke Kontinuität in der ehrenamtlichen Arbeit und die Zahl der freiwillig Engagierten sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Noch gelingt es auch der ‚Offenen Tür Duerenstraße‘, immer wieder neue Engagierte zu gewinnen. An der Bereitschaft Älterer fehle es nicht, sagt Vorstandsmitglied Nowak. Allerdings fürchtet sie, dass ein anderer Faktor künftig die Rekrutierung engagierter Rentner erschweren  könnte. „Wenn das Rentenniveau weiter absinkt, können sich manche das Ehrenamt vielleicht gar nicht mehr leisten.“ Immer öfter beobachtet Nowak nämlich, dass Rentner auf der Suche nach Verdienstmöglichkeiten sind, um ihre kargen Einkünfte aufzubessern. Quelle:  https://www.ekd.de
 
Reha-Roboter hilft heilen: Zora rockt die Kinderklinik
Wenn Zora loslegt, wird’s lebhaft im Krankenzimmer. Die Roboterdame tanzt im Gangnam-Style, erzählt Star-Wars-Geschichten und gibt mit freundlicher Stimme präzise Gymnastikanweisungen: „Linkes Bein strecken, rechtes Bein...“ Ein menschenähnlicher Automat, 59 Zentimeter groß, mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher. Zora hat ihre Wirkungsstätte im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und ist der erste humanoide Roboter an einer deutschen Kinderklinik. Ein zweites Exemplar soll in Lübeck aktiv werden. 
UKSH Kiel strebt auf die digitale Überholspur 
„Die Digitalisierung bietet großartige Möglichkeiten für Innovationen in der Medizin“, sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH bei der öffentlichen Präsentation. „Ob robotergestützte OPs, Telemedizin, digitale Patientenakten oder dieses sehr spannende ZoraProjekt in der Kinderklinik – das UKSH möchte eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Welche Rolle Zora dabei einnimmt, wollen Ärzte und Therapeuten noch im Detail herausfinden.  
Roboter Zora, ein Multitalent
Zunächst bringt der agile Roboter Spaß und Motivation in den Krankenhausalltag der jungen Patienten. Um Berührungsängste abzubauen, begleitet Zora die Klinikclowns bei der Visite. Doch entscheidend ist das Potenzial, Patienten und Pflegepersonal therapeutisch zu unterstützen. Zora hat 30 Bewegungsübungen im Programm, kann an die Medikamenteneinnahme erinnern sowie Termine und Informationen kommunizieren. Die Klinikleitung prüft darüber hinaus Zoras Eignung für ein spezielles Autismus-Projekt: Da es betroffenen Kindern leichter fällt, mit Gegenständen zu kommunizieren, macht der elektronische Geselle möglicherweise eine gute Figur als therapeutischer Helfer. 
Hilfskraft mit Potenzial 
Weiterhin könnte sich Zora in der Therapie von Patienten der Neurogeriatrie und von Demenzkranken nützlich machen, hofft die Klinikleitung. Neue Wege der Kommunikation eröffnen sich auch in der Behandlung von Flüchtlingskindern. Neben Deutsch spricht Zora fünf weitere Sprachen, Türkisch und Arabisch sind in Vorbereitung. So könnte sie den kleinen Patienten Geschichten in ihre Muttersprache erzählen oder als Übersetzer arbeiten. Trotz dieser vielfältigen Szenarien soll der Roboter das Fachpersonal lediglich unterstützen. „Keine
Maschine kann qualifiziertes Personal ersetzen“, erklärt Klinikdirektor Prof. Dr. Ulrich Stephani und tritt damit Befürchtungen vom Verlust von Menschlichkeit und Arbeitsplätzen in der Pflege entgegen. 
Weltweit tun bereits 400 Zora-Exemplare Dienst. „Für den Einsatz von Zora sind keine Programmier- oder besondere Computerkenntnisse notwendig“, erklärt Werner Haas, Geschäftsführer der Firma HCS Computertechnologie GmbH als deutscher Partner des belgischen Unternehmens Zora Robotics. „Die Oberfläche ist sehr intuitiv gestaltet, sodass die Mitarbeiter den Roboter bereits nach einer kurzen Schulung im Alltag einsetzen können.“  
Serviceroboter im Pflegealltag
In japanischen Krankenhäusern helfen Roboter schon länger, Patienten aus dem Bett zu heben. Auch im hiesigen Gesundheitswesen, sind sich Experten einig, werden die elektronischen Wesen in den kommenden Jahren vermehrt eingesetzt. Mehrere Forschungsprojekte widmen sich dem Thema. Aktuell sorgt der Pflegeroboter Pepper an der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) für Aufsehen, weil er bei seinem Gegenüber Emotionen wahrnehmen und entsprechend reagieren kann. Speziell für die stationäre Pflege untersuchte das vom Bundesbildungsministerium (BMBF) geförderte Projekt WiMi-Care den Nutzen von Robotik-Assistenz. In einem weiteren Vorhaben will die AWO Erfurt in Kürze die Nutzerakzeptanz von Robotern im betreuten Wohnen testen. 
Der Roboter, ein Rädchen im digitalen Getriebe
Selbst wenn sich Kollege Roboter als Multitalent erweist, als digitaler Dienstleister ist er auch nur Teil des großen Ganzen, erklärt Dr. Stefan Goetze, Experte für assistive Systeme am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg gegenüber der BFS-TrendinfoRedaktion: „Roboter sind für uns nur eine Dimension. Wir sprechen von intelligenten assistiven Gesamtsystemen, z. B. für Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen. Für uns ist der ‘niedliche‘ Roboter wichtig zur Motivation und für die Erzeugung von Aufmerksamkeit. Technisch gesehen ist er aber nur ein Bestandteil einer übergreifenden technischen Plattform. Denn auch das Bett, der Nachtschrank und die Beleuchtung können in das Assistenzsystem integriert sein.“ 
Mensch-Maschine-Schnittstelle im Mittelpunkt
Womit ein Pfad in die digitale Zukunft umrissen wäre. Entscheidend ist nicht der eine Roboter, der alles kann, sondern das intelligent
unterstützte Zusammenspiel von Arzt, Therapeut und Patient. Wichtige Voraussetzung sind barrierefreier Zugang und intuitive Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Die Systeme müssen selbstlernend, vorausschauend und berührungslos zu bedienen sein. „Dafür schaffen wir die Voraussetzungen beim Design der Mensch-MaschineSchnittstelle, zum Beispiel mit der automatischen Sprachsteuerung und Spracherkennung“, nennt Goetze einen zentralen Forschungsbereich. 
Zora kann’s nur recht sein: Gegen technologische Fortbildung hat die Roboter-Dame bestimmt nichts einzuwenden. 
Weitere Informationen:  
www.uksh.de/170714_pi_roboter_zora.html 
 
Digitalisierung
Selbstbestimmt im Alter: Weg mit der digitalen Lücke!
Freunde per Mail kontaktieren, mit den Kindern und Enkeln skypen, den Urlaubsort vorab schon mal im Internet besuchen: Viele ältere Menschen erleben digitale Medien als Gewinn. Zugleich fremdeln sie gegenüber Smartphone, Tablet & Co., sind zögerlich und abwehrend. Damit bleiben Senioren häufig unter den Möglichkeiten, von diesen Errungenschaften zu profitieren. Das muss nicht sein, stellt eine neue Studie der Stiftung Digitale Chancen und Telefónica Deutschland fest, die den Umgang von Senioren mit dem Internet untersucht. Sie fordert gezielte Unterstützung für ältere Menschen, die ihnen Schwellenangst und Unsicherheit nimmt und die digitale Alterslücke in der Gesellschaft verringert.   
PC-Nutzung im Alltagstest
Die Studie geht über einfache Befragungen hinaus und gründet sich auf konkrete Alltagserfahrungen der Senioren mit einem Tablet. 300 Altenheim-Bewohner in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München hatten Gelegenheit, acht Wochen lang kostenlos einen Tablet-PC mit mobilem Internetzugang zu nutzen. Die Erkenntnisse aus diesem Test ergeben zusammen mit persönlichen Interviews, Informationen zur Lebenssituation und moderierten Seniorendialogen ein detailliertes Bild zur Internetnutzung der Studienteilnehmer.   
 
Wie nutzen Senioren das Internet?
Mit der Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben, sehen die Befragten als große Chance des Internets – 72 Prozent senden und empfangen E-Mails. Gleich danach folgt die Nutzung zugunsten von Mobilität und Unterhaltung: Fahrpläne oder Fahrzeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln abrufen (66 %), Navigation (z. B. Google Maps; 53 %), Spielen (48 %) und Informationen zu Reisen und Unterkünften (46 %). 
Digitaler Graben
Für Social-Media-Dienste dagegen können sich Ältere weitaus seltener erwärmen. Nur 28 Prozent der Befragten nutzen WhatsApp, nur jeweils 13 Prozent tummeln sich in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder nutzen Videotelefonie. Die Studie sieht daher einen „digitalen Graben zwischen Jung und Alt“: Nahezu alle 14- bis 19-Jährigen nutzen WhatsApp (lt. Digital-Indx 2016).   
Kinder, Enkel und WhatsApp
Nicht überraschend, aber wichtig für jede Strategie digitaler Inklusion ist die Abhängigkeit des Nutzerverhaltens von der persönlichen Lebenssituation, verdeutlicht die Studie. So führt etwa die Ausübung von Ehrenamt, Vereinstätigkeit und Hobbys zu merklicher Zunahme digitaler Kommunikation. Interessant ist auch die Familiensituation: Senioren, die Kinder und Enkel haben – also Angehörige im „Social Media-Alter“ – nutzen signifikant häufiger WhatsApp und Skype als Senioren ohne Kinder (41 vs. 27 %). 
Eher selten: Shoppen und Bezahlen im Internet
Wenn es um Kontaktpflege und Mobilität geht, zeigt die Befragung eine hohe Übereinstimmung zwischen dem, was sich die Senioren vom Internet erhoffen und ihrer tatsächlichen Nutzung. Anders ist es bei der Möglichkeit, sich durch das Internet Lauferei zu ersparen: Zwar sehen die Senioren diese Chance, halten sich bei Online-Shopping und Banking zurück. Warum? Sie scheuen die Eingabe persönlicher Daten und finanzieller Online-Transaktionen, haben Sicherheitsbedenken und empfinden das Einrichten eines Benutzerkontos als beschwerlich, besagt die Studie. 
Damit die digitale Inklusion klappt
Insgesamt zeigt sich: Digitale Medien unterstützen Senioren darin, länger aktiv, mobil und selbstständig zu bleiben. Um Älteren auf ihrem
Weg ins Internet zu unterstützen, kommt es darauf an, Hemmungen, Sorgen und Unkenntnis durch spezielle Angebote für diese Nutzergruppe abzubauen. Analog zum Projekt „Schulen ans Netz“, das Schulen mit Internetanschlüssen und Computern ausstattet, könnte auch eine noch zu gründende Initiative „Senioren ans Netz“ für mehr Medienkompetenz sorgen. Weiterhin schlägt die Studie vor, mit Blick auf die Altersarmut Tablet-PCs innerhalb der Pflegeversicherung als technische Hilfsmittel zu finanzieren. Nutzerfreundliche PC-Features fördern Selbstvertrauen und Freude im Umgang mit digitalen Geräten; Computerclubs und Verbraucherzentralen könnten Training und Beratung anbieten. 
Internetfreiheit – keine gute Idee
Ältere Menschen können kaum Neues lernen, behauptet ein häufiges Vorurteil. Die Alternsforschung hält dagegen: Sie müssen es sich nur zutrauen! Hier liege die Schwierigkeit für Senioren im Vergleich zu jungen Menschen, sagte der Neurologe Dr. Magnus Heier auf einer Expertendiskussion anlässlich der Veröffentlichung der Studie. Ein Recht auf Verzicht auf das Internet stellte Heier in Frage. „Internetfreiheit ist in unserem Zeitalter so bedauerlich wie Analphabetismus.“ In Zeiten, in denen auf dem Land viele Arztpraxen schließen, müsse die Gesellschaft die digitalen Möglichkeiten der Telemedizin nutzen und Senioren dafür befähigen. „Im Grunde ist das Tablet der natürlichste Verbündete älterer Menschen, um der sozialen Isolation zu entkommen.“ 
Digital mobil im Alter. So nutzen Senioren das Internet. Zentrale Befunde einer Studie, herausgegeben von der Telefónica Deutschland Holding, Juli 2017, 51 Seiten. 
 
PFLEGEBEDÜRFTIG – WAS TUN? 
Auf der Suche nach der passenden Betreuung
In Deutschland sind Millionen Menschen pflegebedürftig, mit steigender Tendenz. Wer selbst dazugehört oder für einen Angehörigen einen Platz in einem Heim sucht, muss sich auf Frustrationen einstellen: Nicht nur, dass die Wartelisten lang sind, auch die Frage, welche Einrichtung die richtige ist, macht oft Probleme.
Umstrittener Pflege-TÜV Damit sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen besser orientieren können, werden Pflegeeinrichtungen seit 2010 einem "Pflege-TÜV" unterzogen – alle Einrichtungen bekommen Schulnoten. Dabei wird aus 82 Kriterien eine Durchschnitts-Note ermittelt. Das Verfahren ist schon lange umstritten, weil zum Beispiel der Pflegeschlüssel nicht abgefragt wird. Jedes vierte Heim und 40 Prozent der Dienste schneiden mit einem glatten „sehr gut“ ab. Trotzdem mussten zwischenzeitlich immer wieder Heime wegen eklatanter Qualitätsmängel geschlossen werden – auch solche mit guten bis sehr guten Bewertungen. So verlieren die Noten natürlich ihre Aussagekraft. Gleichzeitig kritisieren die Pflegenden das Verfahren als extrem bürokratisch: „Wir pflegen Akten statt Menschen!“
Reform verzögert sich 2016 hat die Politik endlich reagiert und eine Reform des Noten-Systems beauftragt. Dazu wurde ein „Qualitätsausschuss“ gegründet – besetzt mit je zehn Vertretern der Anbieter und der zahlenden Kassen. Ziel war es, schnell verlässliche, aussagekräftige Daten zu bekommen, um die Angebote der Heimbetreiber vergleichbar und transparent zu machen. Eigentlich sollten die neuen Bewertungsmaßstäbe bis Ende Dezember beschlossen und 2018 umgesetzt werden. Im August 2017 wurde bekannt, dass mit einer Umsetzung wohl erst 2020 zu rechnen sei. Nun wird gestritten, wer für die Verzögerungen verantwortlich ist.
Qualität transparent machen! Derweil fühlen sich die Patienten, die ein Heim suchen, allein gelassen. : „Deutschland hat ein grundsätzliches Problem, wenn es um die Veröffentlichung von Qualitätsdaten im Gesundheitswesen geht, das gilt nicht nur für Pflegeheime, sondern auch für Kliniken und andere stationäre Einrichtungen“, sagt Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand des Vereins Gesund aktiv.. „Man hat oft den Eindruck, dass echte Transparenz nicht gewollt ist. Gekniffen sind die Verbraucher*innen oder Patient*innen, weil sie bei den Verhandlungen nicht mit am Tisch sitzen. Bis sich das endlich ändert, können wir nur allen Menschen raten, Referenzen von anderen Betroffenen bzw. deren Familien einzuholen. Denn entscheidend ist ja, welche Qualität am Ende bei den Menschen ankommt.“
„Die Hälfte der Deutschen fürchtet, im Alter nicht das richtige Pflegeheim zu finden“, Pressemitteilung Bertelsmann Stiftung, 20. Juli 2017
 
 
NIE OHNE VOLLMACHT! 
Nur jeder zweite Patient hat vorgesorgt
Nur jeder zweite Patient in Deutschland, der auf einer Intensivstation behandelt wird, hat eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung, so das Ergebnis einer Studie des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) im Auftrag der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv-und Notfallmedizin (DIVI). „Damit können wir Ärzte viele Patienten weder juristisch abgesichert noch zweifelsfrei in ihrem Sinne behandeln“, sagt Stefan Kluge, Leiter der Studie. Überraschend auch: 39 Prozent der Befragten ohne Dokument haben sich noch nie Gedanken über diese Thematik gemacht.
Ohne Vollmacht entscheidet das Gericht „Jeder Bundesbürger ab dem 18. Lebensjahr sollte eine vollständige Vorsorgevollmacht hinterlegt haben. Nur die klärt im Ernstfall, wer für den erkrankten Patienten in Gesundheitsfragen entscheiden darf“, sagt Kluge. Denn bei fehlender Vollmacht wird im Ernstfall gerichtlich ein Betreuer ernannt, der aber nicht unbedingt aus dem engsten Familienkreis stammen muss. Eine Patientenverfügung sei laut Kluge vor allem für Patienten mit chronischen Erkrankungen sinnvoll.
Das Gespräch zählt Allen Bürgerinnen und Bürgern ist dazu zu raten, eine Vorsorgevollmacht abzuschließen und dabei offen über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen: „Für die Auseinandersetzung mit diesen Fragen sollte man sich wirklich Zeit nehmen, um im Gespräch mit Angehörigen und engen Freunden auszuloten, welche medizinischen Maßnahmen im Ernstfall vorgenommen werden sollen – und welche nicht“, sagt Stefan Schmidt-Troschke, Geschäftsführender Vorstand des Vereins Gesund aktiv. „Die Praxis zeigt immer wieder, dass Patientenverfügungen in der Regel nicht alle Eventualitäten abdecken können. Außerdem ändern sich die Perspektiven und Wünsche der Betroffenen häufig, wenn sie erkranken. Deshalb ist es wichtig, eine Vertrauensperson zu benennen, die – im Sinne des Erkrankten – flexibel reagieren kann und die Wünsche des Betroffenen in Abstimmung mit den Ärzten durchsetzt.“
Weitere Informationen:
Selbstbestimmt vorsorgen – die Mappe zur Vorsorge kostenlos beim Kreisseniorenrat Schwäbisch Hall bestellen
Aus Gesund aktiv
Stärkung der Menschenrechte Älterer
 
Der Zweite Weltaltenplan der Vereinten Nationen (MIPAA) und die  Regionale Implementierungsstrategie (RIS) sind Instrumente zum  Schutz der Menschenrechte Älterer. Sie geben bereits Hinweise auf  einen Richtungswechsel in der internationalen Altenpolitik. Während  einzelne Handlungsfelder der internationalen Altenpolitik weiterhin im  Fokus bleiben, um die Lebenssituation Älterer weltweit zu verbessern,  entwickelt sich zunehmend die Sicherung und Stärkung der Menschen- rechte Älterer zur globalen Herausforderung der Zukunft. Eine Gesellschaft für alle Lebensalter“ – das war das Motto, mit dem  2002 der Zweite UN-Weltaltenplan (Madrid International Plan of Acti- on on Ageing – MIPAA) auf der Zweiten Weltversammlung zu Fragen  des Alterns verabschiedet wurde. Grundlage war der bereits 1982 in  Wien verabschiedete Erste UN-Weltaltenplan, der umfassend überar- beitet wurde. MIPAA ist ein umfangreicher Aktionsplan mit 118 Paragraphen, der  sich sowohl an Regierungen, Wirtschaft als auch an die Zivilgesell- schaft richtet. Er formuliert Empfehlungen, wie mit den Herausfor- derungen und Chancen des demografischen Wandels umgegangen  werden kann. Das Ziel: Weltweit die Lebenssituation älterer Menschen  zu verbessern und ihre Menschenrechte zu gewährleisten.  Im gleichen Jahr der Verabschiedung des MIPAA einigten sich die 56  Mitgliedsstaaten der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten  Nationen (United Nations Economic Commission for Europe, UNECE)  bei einer Ministerkonferenz in Berlin auf zehn Selbstverpflichtungen  mit 100 Paragraphen zur Umsetzung des MIPAA (Regionale Imple- mentierungsstrategie – RIS, 2002, Berlin).  Seitdem berichten die UNECE-Länder bei einer Ministerkonferenz  ihrer Länder alle fünf Jahre über die Maßnahmen und Fortschritte in der Implementierung von MIPAA und entwickeln an die aktuellen Gegebenheiten der Zeit angepasste Zukunftsstrategien zu dessen weiterer Umsetzung.  Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und  die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO e.V.) sind seit Beginn aktive Partner in der Umsetzung der MIPAA-Ziele.  Sie unterstützen und begleiten die europäische und internationale  Zusammenarbeit auf Regierungsebene sowie bei zivilgesellschaftlichen  Akteuren, die sich für ältere Menschen engagieren. Gemeinsam konn- ten sie in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen und Projekte auf  den Weg bringen und international Impulse geben.
 
 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt zum 12. Deutschen Seniorentag 2018 nach Dortmund 
 
„Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 28. Mai 2018 in der Dortmunder Westfalenhalle den 12. Deutschen Seniorentag eröffnen. Zu der dreitägigen Veranstaltung, die unter dem Motto ‚Brücken bauen‘ steht, werden vom 28. bis zum 30. Mai 2018 rund 15.000  Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland erwartet.  Ein Jahr vor dem Ereignis informierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), die die Deutschen Seniorentage gemeinsam mit ihren über 100 Mitgliedsverbänden ausrichtet, in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses über den Stand der Planung sowie über Möglichkeiten der Beteiligung. In seiner Begrüßung vor etwa 180 Vertreterinnen und Vertretern von Seniorenverbänden,  Vereinen und Organisationen sagte der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering: ‚Der Deutsche Seniorentag will Anregungen geben für ein möglichst aktives, gesundes und engagiertes Älterwerden. Das ist gut für jeden Menschen, esist aber auch wichtig für die Gesellschaft. Denn jeder von uns hat die Chance und auch die Aufgabe, sich einzumischen  und in der Gesellschaft mitzumischen.‘ ‚Wir begrüßen es sehr, dass der Deutsche Seniorentag 2018 in Dortmund stattfinden wird und sehen uns dafür gut aufgestellt. Unsere Seniorenbüros koordinieren die Zusammenarbeit mit insgesamt etwa 700 Netzwerkpartnerinnen und -partnern im Quartier. Es gibt traditionell eine enge Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und anderen Interessenvertretungen in der Stadt‘, betonte Birgit Zoerner, Dezernentin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund in ihrem Grußwort.  Die Deutschen Seniorentage finden alle drei Jahre –jeweils an einem anderen Ort –statt. Zum Programm gehörenetwa 200 Veranstaltungen und auf der Messe rund 250 Aussteller. Die Veranstaltung ist eine vielfältige Informations-und Diskussionsplattform für alle, die sich mit  Fragen des Engagements, der gesundheitlichen Vorsorge, des Wohnens, der gesellschaftlichenTeilhabe älterer Menschen und den Bedingungen für eine gute Pflege auseinandersetzen. Zahlreiche ‚Mitmach-Angebote‘ geben Gelegenheit, etwas für die eigene  körperliche und geistige Fitness zu tun. Aber auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz.  Quelle: http://www.deutscher-seniorentag.de/presse/
 
 
 
Online - Portal zum sicheren E- Radfahren Worauf sollte ich beim E-Radfahren besonders achten? Darf ich mit dem Pedelec auf dem Radweg fahren? Und ist das Fahren mit dem E-Rad eigentlich gefährlicher als mit dem Fahrrad? Fragen wie diese beantwortet der ökologische Verkehrsclub VCD auf seinem neuen Online-Service. Zudem gibt es Tipps rund um das Thema Pedelec und Gesundheit sowie Informationen zu E-Dreirädern. In einer Online-Übersichtskarte sind bundesweite Angebote zu Pedelec-Kursen gebündelt. 
 
Quelle:  www.e-radfahren.vcd.org
 
1. Fachtag "Vergesst die Alten!" am 7.10.2017 in Heilbronn  Können wir die Ergebnisse des 7. Altenbericht ignorieren? 
- Nein, können und wollen wir nicht! Wir wollen auf unserem ökumenischen Fachtag gemeinsam neue Ideen entwickeln. 
Wie können ältere Menschen in ihrem Lebensraum gut und eingebunden leben, wenn sie auf Unterstützung angewiesen sind? Hier müssen alle gesellschaftlichen Player (Kommunen, Zivilgesellschaft, Kirchen, nachbarschaftliche Initiativen, Vereine, etc.) zusammenwirken, um Lebensraum in städtischen und ländlichen Kontexten zu gestalten. Gutes Leben soll auch im Älterwerden Raum bekommen.
Der 7. Altenbericht lädt die Kommunen ein, dabei eine gestaltende und koordinierende Rolle zu übernehmen.  
Anmeldung bis 25. September Geschäftsstelle Forum kath. Seniorenarbeit, Bischöfliches Ordinariat,  Jahnstraße 30, 70597 Stuttgart Sekretariat Gertrud Singer, Tel: (0711) 9791-281,  Mail: senioren@bo.drs.de